48 Hours Festival in Las Vegas: Sex, Drugs, Rock’n’Roll

Von diesem Line Up können Fans der Rock Musik hierzulande nur träumen. Avenged Sevenfold, Five Finger Death Punch, Three Days Grace, Seether, Godsmack, Sevendust- nur um einige der Bands zu nennen, die an diesen zwei Tagen auftreten – und als großer Headliner sind KORN angemeldet. Das 48 Hours Festival in Las Vegas ist die Superlative der Rock-Events.

Am Wochenende des 15. und 16. Oktober fand es schließlich statt, nach dem die Veranstaltung schon vor Wochen komplett ausverkauft war. Nur noch wenige Tagestickets hätte man sich ergattern können – dieser Chance sind bestimmt einige Spätzünder nachgekommen. Auf den Festival Grounds des berühmten Casino-Resorts “Luxor” durften Menschen jeden Alters einmal die Kontrolle verlieren, ihre Lieblingsbands anfeuern und sich wie Rockstars geben. Dieser Las Vegas Spirit soll mit dem Festival explizit verkörpert werden, weshalb der Hauptsponsor des Events auch der Energiegetränke-Hersteller “Rockstar Energy Drink” ist. All dies soll Vegas wieder auf die Beine helfen, denn die Krise ist natürlich auch in Vegas gelandet. Man versucht mit vielen verschiedenen Events die Stadt etwas populärer zu machen, seien es Konzerte, Fashion Shows, Conventions oder was völlig anderes. Mehr Events bedeutet mehr Touristen. Dafür ist dieses Festival natürlich bestens geeignet.

Die Location direkt am berühmten Casino-Strip von Las Vegas eignet sich perfekt für die Besucher, zwischen ihren hohen Wetteinsätzen kurz zur Show herüber zu gehen. Die Festivalbesucher andererseits haben viele Möglichkeiten, ihren Trip nach Las Vegas um einige Tage zu verlängern, um eben jenen Genuß des Glücksspiels zu erleben. Egal ob Pokertuniere oder exzessive Sessions an den Spieleautomaten: die Zeit kann man sich in Las Vegas sicherlich problemlos vertreiben. Also warum denn nicht mal nach Vegas zu fahren?

Das 48 Hours Festival konnte aber noch mehr als nur das, was aufgelistet war: zu dem Hauptfestival gehören, wie könnte es auch anders sein, noch zahlreiche Warm Up – und Afterpartys, die im House of Blues und am Mandalay Bay Beach statt fanden. Der Las Vegas Spirit ist völlig in takt: solche Veranstaltungen gibt es zahlreich, aber kaum in dieser Größenordnung. Das “iHeartRadio” Music Festival etwa, dass vor einiger Zeit Bands und Sänger wie P!nk, Lil’ Wayne, Aerosmith und Green Day auf die Bühne brachte, war viel größer und damit “typisch Las Vegas”. Das 48 Hours Festival hingegen schafft es, eine großartige Atmosphäre zu erschaffen, ohne aus allen Nähten zu platzen.

Es ist derzeit unklar, ob es 2013 ein weiteres Festival dieser Art geben wird – jedoch ist eines klar: in der Stadt, in der nie geschlafen wird, wird es auf jeden Fall mit der Party nicht aufhören.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Hansen Mediengruppe.

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