Die Roots des Rap

In den 70er Jahren fing der Rap an, an Popularität zu gewinnen. Noch sehr viel länger ist es her, dass sich die Musikrichtungen entwickelten, aus denen dann der Rap hervorging. Die tatsächlichen Roots liegen in Afrika und in der Karibik. In der afrikanischen Tradition wurden schon immer Gesang, Sprache und Schauspiel mit Trommeln begleitet. So wurden Geschichten erzählt und Ereignisse verarbeitet, was das Gefühl der Zusammengehörigkeit innerhalb eines Stammes stärkte.

Vom Jive Talk zum Rap
Und nichts anderes ist Rap. Das Singen und Sprechen von Texten, die in einem bestimmten Rhythmus interpretiert werden. Die Themen sind häufig Gewalt, soziale Themen, Sex oder Drogen. Der sogenannte Jive Talk war ein Vorläufer des Rap, der sich in Südamerika entwickelte. Dort lebten viele Schwarze, und dementsprechend viele Jazz Musiker. Eine Berühmtheit des Jive Talks war der politische Redner Hubert Brown, der diese Technik perfekt beherrschte. Man nannte ihn Hubert “Rap” Brown – und somit gab Mr. Brown dem Rap seinen Namen.

Die Fatback Band war eine der ersten Rap Bands mit dem Song “King Tim III”. Das war in den frühen 70er Jahren. Der Rap entwickelte sich schnell zur Street Art. In den Vierteln der großen Städte nahmen die Schwarzen diesen Musikstil begeistert auf, denn er war eine Art, seine Meinung zu äußern und eine Message weiterzugeben. 1979 fing der Rap dann seinen Siegeszug an. Rapper´s Delight von der Sugarhill Gang war ein Riesenhit, dann folgten Grandmaster Flash and The Furious Five, die mit ihrem Song The Message 1982 einen weltweiten Hit landeten, der noch heute zu den absoluten Klassikern des Rap gehört.
Run DMC und LL Cool J zogen nach, und so wuchs die Zahl der Rap Fans rapide. Bald wurden auch die Plattenfirmen auf diese Art von Musik aufmerksam, die ersten Plattenverträge wurden geschlossen. Bald gab es auch mit Salt-n-Pepa die erste weibliche Rap Band. Die Texte waren in dieser Ära noch relativ einfach und eingängig. Das lag sicher auch daran, dass sich die Musikindustrie mit Mainstream Texten größere Erfolge ausrechneten.

Gangsta Rap
Eine wichtige Figur im Rap Zirkus war der legendäre Tupac Shakur, der die West Coast repräsentierte und in diesem Konflikt im Jahr 1996 erschossen wurde. Dieser West Coast gegen Eastcoast Kampf zog sich über Jahre hin, und Rapper und deren Produzenten dissten sich quer durch das ganze weite Amerika. Und so kam auch der Rapper voluminöse The Notorious B.I.G auf die gleiche Art ums Leben. Sein Leben wurde in einem fantastischen Film dargestellt. 1997 vereinbarten die verfeindeten Rapper dann endlich einen Waffenstillstand.

Die Vielfalt des Raps wuchs beständig an. Der Gangsta Rap mit Snoop Dogg, Dr. Dre, N.W.A und später Eminem oder Guru/Gang Starr wurde in den 90ern gefeiert. Viele der Rapper legten extremen Wert auf dieses böse Image, das sich eindeutig besser verkaufen ließ. Und natürlich zogen auch die Frauen nach.

Eine der berühmtesten Ladies des Rap ist ohne Zweifel Missy Elliot, dicht gefolgt von MC Lyte und natürlich Lil`Kim. Der Rap blieb nicht in Amerika, sondern verbreitete sich schnell weltweit, so dass es Rap inzwischen wahrscheinlich in allen Sprachen gibt. Und sogar beste Online Spielautomaten gibt es zum Thema Rap – zum Beispiel “ Def Jam Rap Star” für Playstation oder den Videospielautomaten “Gift Rap”.

Foto: Jordy / Pixabay.com

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