Eine Graffiti-Künstlerin aus Afghanistan | Sprayen gegen die Unterdrückung

In Afghanistan hat man es als Frau nicht gerade leicht. Nach einer Studie von 2011 geht sogar hervor, dass das Land  Platz 1 der Liste der worst places to be a woman belegt. Soziale und religiöse Strukturen bedingen dort, dass das weibliche Geschlecht nur selten zu Wort kommt. Insofern ist es umso bedeutungsvoller, wenn es denn passiert.

So auch im Falle der Graffiti-Künstlerin Shamsia Hassani aus Kabul, der Hauptstadt Afghanistans. Sie erhebt ihre Stimme gegen die Unterdrückung der Frau – im öffentlichen Raum – und in Form einer Spraydose. Und die Resultate davon können sich durchaus sehen lassen – in einem kleinem Portrait vom Creators Project.

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via thecreatorsproject

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Sascha

Sascha

Blogger bei FernSehErsatz
Sascha (28) hat irgendwann mal irgendwas mit Medien studiert und lebt seit dem so vor sich hin. Er ist seiner Geburt im Rollstuhl, sitzt aber dazu und ist durchaus gerne mal behindert.Wenn er nicht gerade raucht oder auf seinem Blog schreibt, macht er irgendwas mit Fruity Loops oder mit Hackfleisch. Seine drei Lieblingsworte sind „larifari“, „nukular“ und „nein“. Über sich selbst redet er nur ungerne.
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