Years & Years und Samsung mit erstem Virtual Reality Live-Konzert in London

years-and-years-samsung-vrSamsung und Years & Years haben sich zusammengeschlossen und das erste Live-Virtual Reality Konzert Realität werden lassen: Am vergangenen Sonntag gab die britische Elektropopband Years & Years kurz vor ihrer Europa-Tour im Londoner The Hospital Club ein exklusives Konzert vor knapp 100 geladenen Fans, Journalisten und Blogger. Das Besondere daran: Mit Hilfe von mehreren 360 Grad Kameras, die sowohl vor und auf der Bühne positioniert waren, konnte man jeden Winkel des Musikereignisses auch live mit der VR-Brille Samsung Gear VR verfolgen. Verantwortlich für den Aufbau der Bühne und der Kameras war Regisseur war Sam Wrench, unter anderem bekannt für seine bisherigen Arbeiten für Blur, George Michael oder Mary J. Blige.

Samsung VRAls Blogger wurde ich von Samsung eingeladen das interaktive Spektakel live mit zu erleben. Die ersten beiden Songs der Performance durfte ich mit der dem Galaxy S7 und der Gear VR in einem Nebenraum verfolgen. Mit Hilfe der Swipe-Navigation übernahm man quasi selbst Regie und switchte zwischen den 360 Grad Kameras hin und her – dank des Drehstuhls konnte man sich bequem drehen, ohne sich dabei zu verrenken. Da ich bereits seit Dezember Besitzer einer Gear VR bin, war der Wow-Effekt für mich persönlich nicht so groß wie bei den anderen. Trotzdem muss ich sagen, dass die Kameras sehr gut platziert waren und man wirklich das Gefühl hatte mittendrin zu sein. Beim Streaming kam es leider zu kleineren Buffering-Pausen, aber bei knapp 30 Gear VR Headsets war da die Internet-Bandbreite wohl etwas zu gering.

Samsung VR

“We are buzzing. The show was like nothing we have done before. The VR element adds a totally new dimension for us as performers and for those watching. We’re proud to be the first artists to offer such a unique and special, immersive experience to our fans. We can’t wait to see the performance ourselves in 360 video.” – Years & Years

Nach den beiden Songs durften wir zum Vergleich in den Raum wechseln, in dem das Konzert stattfand. Als Konzert-Liebhaber ist das Live-Erlebnis natürlich immer noch einen Schritt voraus – aber ich finde die Anwendungsmöglichkeiten der VR-Headsets für die Zukunft verdammt interessant und ich bin gespannt, was sich die Musik-Labels da noch so einfallen lassen. Allein die Idee, dass Menschen auf der ganzen Welt, die sonst nicht die Möglichkeit haben ein Konzert zu besuchen, jetzt mit einer VR-Brille die Chance bekommen fast „live“ dabei zu sein.

Der Vorteil der Gear VR ist ja unter anderem ja auch die Mobilität – im Gegensatz zur Oculus Rift oder HTC Vive braucht man keine High-End-PC-Maschine, sondern es reicht ein aktuelles Samsung Smartphone – wie z.B. das S6 oder S7. Natürlich ist da noch etwas Optimierungsbedarf was Akkulaufzeit und Auflösung angeht, aber ich bin mir sicher, dass Samsung das auch noch hinbekommen wird. Durch die Aktion, mit der Vorbesteller des neuen Galaxy S7 eine kostenlose Gear VR geschenkt bekommen, erreicht man ein immer größeres Publikum. Und genau das ist für die virtuelle Realität wichtig, wenn sie es in diesem Jahr in den Mainstream schaffen will.

Galaxy S7: Virtual Reality Machine

Alles in allem ein sehr cooles Experiment von Samsung. Das komplette 360 Grad Video des Konzerts wird übrigens am 11. März über Samsungs YouTube und Facebook Kanäle veröffentlicht. Auch mit der Samsung Years & Years App, die im Oculus Store runtergeladen werden kann, könnt ihr euch das das 360 Grad Video anschauen. Weitere Informationen zu den Produkten gibt es hier: Gear VR // Galaxy S7

Galaxy S7: Why?

Vielen Dank an Samsung für die Einladung nach London.

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Autor
Pascal

Pascal

CEO bei ITSRAP.de
Blogger - Music Lover - Fashion Addict - Digital Native. Geboren 1983 in Landau und beruflich als Medienfachwirt & Digital Media Manager unterwegs, gründete Pascal den Blog im Jahr 2007 und schreibt seitdem leidenschaftlich über Musik, Lifestyle, Fashion & Netzkram.
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