Fußball und Mode: Die Stars der Szene und ihre Modemarken

Durch die Globalisierung sind viele Fußballvereine weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Die größten Fußballclubs der Welt unternehmen regelmäßig Reisen in die Wachstumsmärkte Asien und Amerika, um ihre Reichweite weiter zu erhöhen und noch mehr Fans für sich zu gewinnen. So hat sich in den letzten Jahren nicht nur die Reichweite der Vereine, sondern auch die ihrer Stars deutlich erhöht. Viele große Fußballer nutzen zudem Social Media-Kanäle, um mit den Fans zu interagieren und somit auch ihr eigenes Image zu vermitteln. Die vielen Follower und das eigene Image können dazu genutzt werden, Dinge zu bewerben.

Einige der Fußballer haben ihr meist mehr als sehr gutes Gehalt auch reinvestiert, wobei einige sogar eigene Marken gegründet haben. Mit Hilfe ihrer Social Media-Kanäle können diese Marken sehr gut beworben werden. Die erfolgreichsten Labels vertreiben Mode und haben aktuelle oder ehemalige Stars als Mitbegründer und auch Gesicht der Marke. Am Bekanntesten sind wohl die Marken der Stürmerstars Christiano Ronaldo und Zlatan Ibrahimovic.

Christiano Ronaldo gilt neben Lionel Messi als bester Fußballer dieser Generation. Er ist sehr bekannt und hat mit etwa 158 Millionen Followern auf Instagram, eines der beliebtesten Profile der ganzen Plattform. Schon früh nutzte der als sehr eitel geltende Fußballer sein Image, um auch neben dem Platz Geld zu verdienen. So war er unter anderem Model für die Unterwäschelinie von Calvin Klein. Seit einigen Jahren nun hat er sein eigenes Label „CR7“ gegründet. Die Marke ist passend zum Image des luxusliebenden Fußballstars im oberen Preissegment einzuordnen und vertreibt in erster Linie Unterwäsche und Jeans für Männer.

In Gegensatz zu Ronaldo scheint der Schwede Zlatan Ibrahimovic sich selber nicht so ernst zu nehmen. Aussagen wie, „ich kam als König und ging als Legende“ oder „das Training beginnt, wenn ich das sage“ sind an der Grenze zwischen Ironie und Wahrheit einzuordnen. Der Schwede weiß, wie er mit der Presse umgehen muss, um sein Image zu stärken. Schon im Namen seiner Marke klingt dieses Image mit.  A-Z soll laut Aussage des Profis von LA Galaxy für „von Amateur bis Zlatan“ stehen. Die Kleidung sei für jeden Sportler geeignet, egal ob Amateur oder auf dem höchsten Leistungsniveau. Die Marke der Stürmerlegende ist durchaus erfolgreich und kann in die lange Liste der Erfolge des Spielers eingereiht werden.

Im Gegensatz zu den beiden extrovertierten Offensivspielern hat der Brite Rio Ferdinand ein ganz anderes Image. Er gilt als bodenständiger und freundlicher Typ, der früher zwar auf den Platz auch mal den Gegner abräumte, neben dem Platz aber eher introvertiert ist. Seine Marke, die FIVE Supply heißt und besonders in Großbritannien sehr erfolgreich ist, nutzt genau dieses Image. Die Kleidung im Stile des Athleisure ist im unteren Preissegment einzuordnen und richtet sich an eine andere Zielgruppe, als die von Ronaldo und Ibrahimovic.

Das viele der Fußballer ihr Geld anlegen, um auch für ihre Zukunft zu sorgen, ist mehr als verständlich. Diejenigen die ein starkes Image und eine große Reichweite haben, können auch durchaus mit einem eigenen Label erfolgreich sein. Durch die einfache Möglichkeit, über Instagram und Co, Millionen von Menschen gleichzeitig anzusprechen, wird sich dieser Trend nur verstärken und es ist davon auszugehen, dass in Zukunft immer mehr Sportler ihre eigenen Modelabel gründen werden.

Foto: upstairsgbr / Pixabay.com

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