Schnappschuss auf Leinwand

Wer kennt das nicht? Auf USB-Sticks und auf der Festplatte des heimischen Computers tummeln sich eine Menge Fotos und spätestens seit ein eingebauter digitaler Fotoapparat zum Standard für Handys und Smartphones geworden ist, ist der interne Speicher auch voller Fotos. Dazu kommt noch jene von Freunden und Bekannten, die ihre Fotos mit ihnen tauschen und die wahre Flut von Bildern auf den sozialen Netzwerken. Was macht man mit den vielen digitalen Fotos? Wünscht man sich nicht gerade seine Lieblingsfotos an die Wand?

Das Motiv in Szene
Wenn das gewünschte Bild zum Drucken nicht bereits vorhanden ist, ist es am besten, wenn man sich im Vorfeld darüber im Klaren ist, dass es auf ein weißes Papier gedruckt wird – dies erscheint zunächst banal, erspart einem aber Zeit bei der späteren Bildbearbeitung. Möchte man beispielsweise ein Stillleben festhalten, wie etwa eine Blumenvase oder eine Obstschale, so ist es von Vorteil, wenn man vor weißem Hintergrund mit hellem, aber nicht grellem, Umgebungslicht fotografiert. Für den weißen Hintergrund kann ein Blatt Papier herhalten – einfach das zu fotografierende Objekt auf die eine Hälfte des Blatts stellen oder legen und die andere Seite so weit hochziehen, dass das Blatt den Hintergrund des Objektes komplett bedeckt. Mit etwas Übung schafft man so weiche Übergänge und Schatten – und erspart sich das zeitintensive Freistellen in einem Bildbearbeitungsprogramm. Auch kommt es in diesem Schritt auf die Qualität der Kamera an, in der Regel machen Handys und Smartphones längst nicht so gute Bilder wie Kompaktkameras oder sogar professionelle Fotokameras. Das soll aber nicht heißen, dass man mit Smartphones keine gelungenen Aufnahmen machen kann. Einfach mit den Einstellungen herumspielen und die Beleuchtung variieren – bis man das perfekte Foto hat. Befindet sich das Objekt im Freien, ist es ratsam, das richtige Wetter und Tageszeit bzw. Jahreszeit abzuwarten.

Vorbereiten zum Druck
Wichtig für einen qualitativ hochwertigen Druck ist die Auflösung des digitalen Fotos. Generell gilt: je größer, desto besser. Beispielsweise sieht ein Druck im Format 15×10 cm wesentlich besser aus, wenn das digitale Bild eine Auflösung von 3000×2000 Pixeln hat, als eine Auflösung von 300×200 Pixeln. Dabei ist es in der Regel so, dass Bilder, die man selbst geschossen hat, über eine ausreichende Auflösung verfügen, während diese bei Bildern aus dem Internet meist zu klein ist. Wer über ein Bildbearbeitungsprogramm verfügt, kann jetzt noch Korrekturen vornehmen, wie Helligkeit und Farbintensität ändern oder die roten Augen entfernen. Selbst driste Bilder sind schnell aufgepeppt. Dafür gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten. Solche Bildbearbeitungsprogramme bekommt man im Internet auch kostenlos.

Schnappschuss auf Leinwand
Möchte man seine digitalen Lieblingsfotos zu großformatige Kunstwerke machen, ist das auch kein Problem. Es gibt Anbieter, bei denen man die Fotos recht günstig auf Leinwand drucken lassen kann – der heimische Tintenstrahldrucker ist dafür leider ungeeignet. Dafür gibt es die bedruckte Leinwand bereits fertig auf einem Keilrahmen, so dass man sich nicht um eine Einrahmung zu kümmern braucht. Die Struktur der Leinwand verleiht dem Bild mit den leichten Höhenunterschieden auf der Oberfläche außerdem eine edle Texturierung. Ein Urlaubsbild vom Strand mit Palmen oder ein Foto mit der gesamten Familie – mit einem Schnappschuss auf Leinwand kann man günstig die Wohnung oder das Büro verschönern und echte Hingucker schaffen. Vor allem wenn man mit einem Bildbearbeitungsprogramm noch kunstvolle Effekte geschaffen hat, ist man sich den einen oder anderen neidischen Blick von Freunden und Kollegen sicher.

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