Tom Clancy’s – The Division (Infos & Backstory)

the-division-01Lange mussten wir warten. Bereits auf der E3 Spielemesse 2013 angekündigt, wurde der Release-Termin für Tom Clancy’s – The Division endgültig auf den 08.03.2016 gelegt. Aber was ist neu? Jeder hat davon gehört, etwas gelesen, sich ein ungefähres Bild gemacht wie es aussehen könnte. Doch viel war nicht bekannt, nur das etwas Großes auf uns zukommt.

An Marketing fehlt es nicht wie man an den unglaublich aufwendigen Videos sehen kann – diese hatten wir euch bereits gezeigt. Doch nun startet die Beta für alle Vorbesteller (XBOX ONE 28. – 31. JANUAR | PS4/PC 29. – 31. JANUAR), deshalb ein paar Inhalte die euch helfen können.

Test

(Waffe wählen, stürmen, Dauerfeuer, CoD-Style sind hier fehl am Platz)

Backstory

The Division spielt eigentlich in einer realen Simulation – das kann man sich nicht vorstellen, angesichts des krassen Themas? Doch, kann man. Experten des US-Militärs haben einen biochemischen Angriff auf die USA unter dem Projektnamen „Dark Winter“ simuliert.

Im Jahre 2001 bringen Terroristen zum „Black Friday“ (23. November) Geldscheine an den Mann, welche mit Viren versucht sind. Die Folgen kann man sich denken. Polizei, Feuerwehr und Hilfskräfte fallen aus. Zivile Widersetzlichkeit macht sich breit und massive Verluste in der Bevölkerung sind zu beklagen. Die Stadt wird immer mehr verwüstet. Neue Banden treten immer wieder aus dem Untergrund und formieren sich zu kriminellen Fraktionen. Verrückte Aussichten, denn dies alles geschieht in NUR 5 Tagen.

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Jetzt kommen wir! Wir kämpfen für das Fortbestehen von New York und der Welt, aber konzentrieren uns erstmal auf NYC. Unser Ziel ist es, herauszufinden wer oder welche terroristische Gruppe für die Anschläge verantwortlich ist.

Kein Held der aus dem nichts kommt, sondern als Teil einer Spezialeinheit „The Division“ starten wir in 4er Teams im Koop oder auch alleine in Midtown-New York (Manhattan). Die Map ist nahezu eine 1-zu-1 Abbildung der Stadt. Dort sind wir in der Story auch easy ca. 25-30 Stunden unterwegs. Doch es ist noch lange nicht vorbei. Danach geht es nochmal richtig los, denn die Charakterentwicklung ist mit der Story noch nicht beendet – verspricht der Associate Creative Director „Julian Gerighty“.

„The Divison-Squad“

„The Divison-Squad“

The HUB wird euer Online-Treffpunkt sein. So wird die Zone betitelt, in der ihr euch mit anderen Spielern trefft, an eurem Inventar schraubt, Missionen plant oder einfach eine ruhige Kugel schiebt.

Im Game könnt ihr über eure Uhr oder am „Situation Board“ eine Hologramm-Karte für eure nächste Mission aufrufen, welche euch in eine Zwischensequenz der Geschichte treibt. Es wird auch ein Schnellreise-Funktion geben, die euch zu euren Team-Kameraden oder freigeschalteten Speicherpunkten bringt. Dies erweist sich als sehr praktisch, da man sonst des Öfteren lange zu Fuß unterwegs ist.

Jeder hat eine eigene „Operationsbasis“, also eine Art großes Haus. Dort habt auch nur ihr Zugriff. Diese ist zu Beginn natürlich ziemlich heruntergekommen und wird im Laufe des Spiels von euch hergerichtet. Es gibt ein paar Hilfskräfte der JTF (Joint Task Force) – bestehend aus Polizisten, Nationalgarde, Feuerwehr und Medizinern.

Mit eurem Spielfortschritt wird auch eure Basis mächtiger. Für jeden Bereich (Medizin, Technik, Sicherheit) müsst ihr einen Experten suchen, welchen ihr für den jeweiligen Bereich als verantwortlichen einsetzen könnt. Durch diese verbessert ihr eure Möglichkeiten z.B. Informationen oder Arbeitsgeräte. Diese Dinge helfen euch den Terroristen einen Schritt näher zu kommen.

Charakter
„Schaut was ich erreicht habe.“

Wie eure Basis wird auch euer Charakter in drei Entwicklungsstufen aufgeteilt. Heißt: ihr wickelt eine Mission für den Bereich Medizin ab – so schaltet ihr nicht nur Basis-Erweiterungsmöglichkeiten frei, sondern auch für den Bereich des Chars. Somit werdet ihr in bestimmten Skills besser und könnt euch mit eurem Team abstimmen.

Euer Aussehen habt ihr selbst in der Hand. Es ist also völlig egal wie euer Charakter aussieht, dies bleibt euch völlig offen. Anders verhält es sich bei der Waffenwahl. Primär gibt es natürlich MP’s, MG’s, Sniper Rifles oder auch Schrotflinten, sekundär Pistolen. Jede Waffe kann man umbauen oder zusätzliche Inhalte hinzufügen wie z.B. Schalldämpfer, größere Magazine usw. – dies hat natürlich direkte Auswirkungen auf eure dps (Damage Per Second). Kaufen kann man Waffen nicht, „wer suchet der findet“.

Rollenspiel – kein Shooter

Jeder „Hit“ beim Gegner oder das Finden von bestimmten Gegenständen tragen zu euren EP (Erfahrungspunkte) bei. Diese haben wiederum Auswirkungen auf eure Talente. Diese sind passive Fähigkeiten wie z.B. weniger Schaden erleiden (bei Deckung). Ihr arbeitet auch mit Perks, welche dauerhaft aktivierte Fähigkeiten aktivieren – wie z.B. mehr Gegenstände tragen etc.. Das heißt, man sollte seine Fähigkeiten wie in einem Rollenspiel sinnvoll in den drei erwähnten Skill-Trees (Medizin, Technik, Sicherheit) aufbauen.

Das coole an der Sache ist, es gibt keine bestimmte Charakterklasse. Euer Charakter baut auf eurer Ausrüstung auf. Somit könnt ihr jederzeit einen Charakterwechsel starten und euch sozusagen „umorientieren“.

Auch allein alles könnt ihr eure Missionen ohne Probleme fortsetzen.

Auch allein alles könnt ihr eure Missionen ohne Probleme fortsetzen.

Dark Zone

Diese Zone ist vermutlich ein Hauptaufenthaltsort bei The Division. Dies ist der Bereich, in dem ihr auf menschliche Gegner stoßt. Laut Entwickler treiben sich dort immer 20-24 Spieler herum, zusätzlich kommen noch die NPC’s hinzu. Hier geht es darum wertvolle Ausrüstung zu erlangen. Diese in Kisten lagernden Gegenstände müsst ihr suchen und zu einer Abholstelle für den Helikopter bringen. Andere Spieler können versuchen dies zu verhindern. Hier habt ihr freie Entscheidungsmöglichkeiten, helfe ich den Punkt zu sichern, helfe ich den Computergesteuerten oder töte ich einfach alle.

Vorsicht sei geboten bei euren Aktionen, denn für einen angeschossenen Agent bekommt ihr den Status „Roque“, mit dem ihr euch wie mit einem Blinklicht über die Karte bewegt und für jeden Division Soldier sichtbar seid. Nach einiger Zeit und keinen weiteren Vorfällen verschwindet dieser wieder. Davon mal abgesehen kann euer Spielstil auch so aussehen, dass ihr einfach alles niedermäht was euch in den Weg kommt.

Ein kleiner Wermutstropfen gibt es jedoch. Die angekündigte Companion-App wird nicht erscheinen. Per Smartphone oder Tablet hätte man hier Drohnen steuern können – für noch mehr Spielerlebnis. Doch durch diese gab es Probleme in der Spielbalance, die leider nicht zu lösen waren.

Agenten seid ihr bereit für eure erste Mission?


Tom Clancy’s The Division Official E3 2015 Trailer


Tom Clancy’s The Division – E3 Gameplay reveal

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Autor
Janik

Janik

Leidenschaftlicher und ehemals professionellerGamer - vom Skateboard zur Rap Musik - als DJ und Producer im Bereich des Techno immer noch International aktiv unter Janikee Berger oder als Duo unter Nordic&Berger.
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