In Kuba gibt es kaum Internet, dafür aber ein riesiges illegales Netz aus Mediendealern

Es gibt ja Länder auf der Welt, da ist das Internet gar nicht so selbstverständlich, wie wir es hierzulande kennen. In Kuba zum Beispiel ist das www nur rar gesät (und wenn überhaupt vorhanden, nur sehr langsam). Alles, was außerhalb des staatlich kontrollierten Fernsehens und Zeitungsmarkts an Medien wahrgenommen wird, ist nämlich verboten. Wie für Kuba üblich, haben die Menschen dort aber auch in dem Fall eine Möglichkeit gefunden, das Gesetz zu umgehen. Und so gibt es neben dem Drogengeschäft noch ein weiteres Big Business, das illegal im Untergrund abläuft. Der Handel mit Kunst & Medien.

In einer Kurzdoku von Vox erfahrt ihr, wie das ohne Internet überhaupt funktioniert und trefft u.a. den El Capone der Medienpiraten (der Karibik). Und ich hoffe ja inständig, dass der nach der Veröffentlichung dieses Videos keine Probleme mit der Regierung bekommt. Ein Recht auf Breaking Bad hat schließlich jeder. Und auf einen Zugang zu Kunst und Wissen sowieso.

Media smugglers get Taylor Swift, Game of Thrones, and the New York Times to Cubans every week through an illegal network of runners.
„El Paquete Semanal“ (The Weekly Package) is a weekly trove of digital content—everything from American movies to PDFs of Spanish newspapers—that is gathered, organized and transferred by a human web of runners and dealers to the entire country. It is a prodigious and profitable operation.

via reddit

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