Ein Skiurlaub in der Schweiz

Neben der Republik Österreich gehört die Schweiz zu den meistbesuchtesten Urlaubsdomizilen für Ski- und Snowboardfahrer. Aufgrund der zahlreichen Gletscher, die weit über die viertausender Grenze hinausgehen, ist der Wintersport in manchen Regionen über das ganze Jahr möglich. Gut präparierte Pisten und ebenso zahlreiche Freeride-Touren, die eher für geübte Wintersportler in Frage kommen, machen die Schweizer Alpen zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Denn was gibt es Schöneres, als sich mit Freunden oder der Familie in einer einsamen Hütte einzuquartieren und die Natur in seiner ganzen Vielfalt zu erleben. Ein Winterurlaub in der Schweiz kann jedoch auch etwas ruhiger angegangen werden, da gleichermaßen viele Wandermöglichkeiten in Form von Schneeschuhwanderungen angeboten werden, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Vor allem die Walliser Alpen mit ihren insgesamt 74 Viertausendern ziehen Jahr für Jahr Profis und Anfänger in den Bann, um sich auf den Brettern die Pisten herunterzustürzen. Das weltberühmte Matterhorn, welches sich auf einer Höhe von 4.478 Metern befindet, ist insbesondere durch den traumhaften Skiort Zermatt bekannt. Geografisch betrachtet grenzt das Zermatter Gemeindegebiet an Italien und bietet sowohl Ski- und Snowboardfahrern als auch Bergsteigern ideale Voraussetzungen.

Freerider erobern die Skigebiete

Als Freeriden bezeichnet man im Wintersport das Fahren abseits der präparierten Pisten im freien Gelände. Meist sind es Snowboarder, die sich halsbrecherisch durch den Tiefschnee kämpfen und diesem Lifestyle frönen. Generell spielt das Thema Lifestyle bei Snowboardern eine große Rolle, da die Snowwear und die entsprechende Musik in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung sind. Natürlich gibt es ebenso geübte Skifahrer, die das Freeriden als ihre Hauptdisziplin gewählt haben und stets auf der Suche nach unberührten und tiefverschneiten Abfahrten sind. Zugegebenermaßen ist diese Variante nicht ganz ungefährlich, da Lawinenabgänge bei kritischen Schneeverhältnissen keine Seltenheit sind. Demnach gehören Lawinenwarngeräte zur obligatorischen Ausrüstung, da diese mitunter über Leben und Tod entscheiden können. Anfänger und all diejenigen, die nicht die erforderlichen Ortskenntnisse aufweisen, sind mit einem Tourenguide gut beraten. Dieser führt die Abenteuerlustigen sicher durch unberührte Tiefschneegebiete, die keinesfalls alleine erkundschaftet werden sollten. Das erforderliche Equipment, wie zum Beispiel das zuvor erwähnte Lawinenwarngerät, kann bei dem jeweiligen Tourenguide in den meisten Fällen ausgeliehen werden. Denn nur so bleibt der Winterurlaub in guter Erinnerung und wird nicht von etwaigen, tragischen Zwischenfällen geprägt.

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