Deutschrap-Lautstark und facettenreich

faridbang_und_kollegah_content
Seitdem die „Fantastischen Vier“ Anfang der 90er Jahre den Weg für deutschen Hip-Hop frei machten, hat sich die Szene rasend schnell weiterentwickelt. Diverse Subgenres und individuelle Persönlichkeiten haben sich heraus gebildet, die das gesamte Rapspektrum interessant machen. Besonders Jugendliche sehen in den Künstlern Vorbilder und Identifikationsfiguren. Dabei sollte jeder Fan seine passende Nische finden. „Aggro Berlin“ beispielsweise etablierte Anfang des neuen Milleniums eine neue Form von Straßenrap, in nie dagewesener Härte. Die Hauptprotagonisten „Sido“ und „Bushido“ sind seitdem nicht nur kommerziell wahnsinnig erfolgreich, sondern haben mittlerweile auch ihren Platz in der Mitte der Gesellschaft gefunden. Aktuell werden seichtere Töne angeschlagen. Rapper wie „Cro“ oder Casper kombinieren radiotaugliche Beats mit Sprechgesang. Ganz gleich mit welcher Sparte man seinen Geschmack abdeckt:

Die Technik als gemeinsamer Nenner, wird immer einen entscheidenen Punkt darstellen. Damit ist sowohl die Raptechnik des Künstlers gemeint, als auch das technische Equipment, durch welches die lyrischen Meisterwerke konsumiert werden.

Qualität beim Hören

Ein oldschooliger Ghettoblaster versprüht zwar nostalgischen Charme, jedoch leidet die Soundqualität merklich unter dem anachronistischen Gerät. Die Beats werden heutzutage immer aufwendiger produziert und erforden dementsprechend eine hochwertige Wiedergabe. Mit derartigen Lautsprecherboxen wird ein Qualitätsverlust vermieden und der gesamte Raum mit krachenden Klängen beschallt. Die Boxen präsentieren sich im mondänen Design und kommen gleichzeitig zu erschwinglichen Konditionen. Hörbare 200 Watt sorgen für eine satte Basswiedergabe. Ein Rapgenuss allererster Güte ist somit garantiert.

Wichtige kommende Releases

Wenn für die richtige mediale Ausstattung gesorgt ist, kann der Fokus auf die kommenden Album-Veröffentlichungen gelegt werden. Viele namhafte Rapper releasen ihre neue Platte bereits im ersten Quartal des Jahres. Besonders den Februar sollten sich Fans vormerken. Die selbsternannten Punchline-Könige „Kollegah“ und „Farid Bang“, bringen ihr zweites Kollabo-Album an den Start. Wortakrobaten dürfen sich auf mehrsilbige Reimketten sowie geniale Vergleiche freuen. Auch in anderen Rap-Bereichen wird 2013 relevant. Unter anderem beschert uns Ex-Aggro Berliner „Fler“ im März seine neue Platte „Blaues Blut“. Darüber hinaus hat Sido bereits ein neues Projekt angekündigt, das sich möglicherweise aber vom konventionellen Rap ein Stück weit entfernen könnte. Musikalische Ausflüge ins Rock-Metier sind denkbar. Außerdem muss wie immer mit Newcomern gerechnet werden, die aus dem nichts kommen und von null auf hundert voll durchstarten.

Foto: Image via Wikimedia Commons – Farid Bang und Kollegah by Lipstar Bestimmte Rechte vorbehalten

Teilen

Leave a Comment

0 Trackbacks/Pingbacks