Viel Bling-Bling, ein Pool und schöne Frauen

…so stellt sich Otto Normalmusikhörer Rap & Hip Hop-Größen vor. Umgeben von schönen Frauen in knappen Bikinis tummeln sie sich auf Pool-Partys mit illustren Gästen und werfen mit der Kohle nur so um sich. Klar, dieses Klischee wird immer wieder auch von Größen der Szene in ihren Videos bedient und die eine oder andere Party findet so oder so ähnlich sicher auch im wahren Leben der Stars statt, doch ganz so banal geht bei den meisten dann doch nicht zu – zumindest nicht immer.

Beim Video-Dreh von Musikvideo-Regisseur Ryan Staake (hat schon Videos für Lil Wayne, Steve Aoki und Major Lazer produziert) für die Single „Wyclef Jean“ von Young Thug war das „Klischee“ wie vom Rapper gewünscht perfekt vorbereitet: Für 100.000 US-Dollar wurde ein Set aufgebaut – unter anderem viele Frauen in knappen Bikinis in verschiedenen Mini-Luxusautos. Nur der Mann in der Mitte fehlte dann am Drehttag. Ryan drehte den Clip deswegen kurzerhand ohne den Auftraggeber. Eine ziemliche verrückte Story.

Das Klischee ist aber einfach zu schön, um nicht immer wieder bedient zu werden. Rapper häufen Geld an und werfen damit großspurig um sich, das zeigt auch Mac Miller in seinem Musik-Video „Smile Back“. Protzig hält er seine Rolex in die Kamera, dabei sitzt er am Pokertisch, raucht und trinkt Whiskey. Ein Klischee, das den Rappern ebenfalls immer wieder nachhängt: sie setzen ihr Vermögen gern auf Spiel. Das tun sie natürlich nicht im Online Casino, sondern an – illegalen? – Pokertischen in verrauchten Hinterzimmern. So jedenfalls sieht es in Mac Millers aktuellem Video aus. Mit dabei natürlich: schöne Frauen und jede Menge Bargeld. Am Ende jedoch sacken ein paar maskierte Bösewichte die ganze Kohle ein und Mac Miller flieht…

Oder war das ganze nur ein Fake?

Dass Rap und Casinos gut zusammen passen, zeigt auch der Doggfather Snoop Dogg immer wieder gerne. Für seine Auftritte in den USA wählt er regelmäßig Casino-Hotels, so war er zum Beispiel im April dieses Jahres im „Jupiters Hotel & Casino“ in Australien. Dabei trat er als DJ auf und nutzte – eben ganz dem Klischee entsprechend – die Pool-Area als Ort für seine Sause. Wie viel seiner Kohle er bei seinen Auftritten in den Casino-Hotels dieser Welt an den Roulette- oder Poker-Tischen lässt, ist leider nicht bekannt.

Hip Hop, schöne Frauen, Kohle und Glücksspiel – dass dieses Klischee in den Köpfen der Otto Normalmusikhörer besteht, kommt eben nicht von ungefähr. Aber seien wir mal ehrlich: wer hat sich nicht schon eine eben solche Party gewünscht? Immerhin kann man Casino inzwischen ganz einfach online besuchen – neben klassischen Casino-Games wie Poker oder Blackjack kann man auch Automatenspiele wie zum Beispiel El Torero Casino zocken und in die spannende Welt der Stierkämpfe eintauchen.

Foto: markusspiske / Pixabay.com

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